Ratgeber · Ablauf
Ganzkörper-MRI: Ablauf & Vorbereitung
Vorbereitung, Sicherheitscheck, Untersuchungsdauer und Befundgespräch – was Sie an Ihrem Termin in Zürich oder Bern erwartet.
5 Min. Lesezeit · Aktualisiert 30. Juli 2026
1. Vorbereitung zu Hause
Eine Ganzkörper-MRI-Vorsorge erfordert keine aufwändige Vorbereitung. Tragen Sie bequeme Kleidung ohne Metallteile. Schmuck, Uhren, Hörgeräte, Piercings und Smartphones bleiben im Wartebereich. Wenn Sie metallhaltige Implantate (Herzschrittmacher, Cochlea-Implantat, Stents, Gefässclips) tragen, melden Sie diese vorab — wir prüfen die MRI-Tauglichkeit individuell.
2. Sicherheitscheck und Aufklärung
An Ihrem Termin in Zürich oder Bern führen wir einen kurzen Sicherheitscheck durch (MRI-Tauglichkeit, Implantate, Klaustrophobie) und klären Sie über Ablauf, Aussagekraft und Grenzen der Untersuchung auf. Eine ausführliche Anamnese erheben wir bewusst nicht vorgängig — die klinische Einordnung erfolgt im Befundgespräch nach der Untersuchung.
3. Die MRI-Untersuchung
Sie liegen entspannt auf dem Untersuchungstisch des Scanners. Über Kopfhörer wird das Geräusch des MRI angenehm gedämpft, eine Notfalltaste haben Sie jederzeit in der Hand. Aufgenommen werden Sequenzen von Kopf, Hals, Thorax, Abdomen und Becken — je nach Programm ergänzt um Herz-MRI und MR-Angiographie.
- Untersuchungsdauer: 45–75 Minuten
- Keine ionisierende Strahlung
- Im Standard kein Kontrastmittel
4. Befundung durch Fachradiolog:innen
Jede Sequenz wird durch erfahrene Schweizer Fachradiolog:innen befundet. Befunde werden im Kontext von Alter, Risikoprofil und Anamnese eingeordnet — nicht isoliert. So vermeiden wir unnötige Folgeuntersuchungen bei klinisch irrelevanten Zufallsbefunden.
5. Befundgespräch
Im persönlichen Gespräch erklären wir Bild und Befund Schritt für Schritt. Sie erhalten den schriftlichen Bericht innerhalb von 3 Werktagen und auf Wunsch alle Unterlagen für Ihre Zusatzversicherung.
6. Was folgt nach dem Termin?
Bei unauffälligem Befund empfehlen wir je nach Alter und Risiko eine erneute Vorsorge in 2–3 Jahren. Bei klärungsbedürftigen Befunden vereinbaren wir gezielt weiterführende Diagnostik — keine Kaskade ohne klare Indikation.
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